Jeder zeigt eine steigende Kurve. Diese hier kannst du nachprüfen.
Das ist mein eigener Laden in Passau, Monat für Monat, direkt aus der Google Search Console. Tipp auf einen Monat: du siehst, was er gebracht hat — und was in dem Monat daran gearbeitet wurde.
Alle Zahlen hier sind unbezahlte Suche. Die Search Console zählt keine Anzeigen — hinter dieser Kurve steckt kein Werbebudget.
Nichts an dieser Kurve kam von einem Trick.
Vier Arten von Arbeit, in dieser Reihenfolge. Jede davon ist heute am Laden zu sehen.
Erst lesen, dann schreiben
Die Konsole sagt, was die Leute wirklich eintippen und auf welchem Platz du dabei stehst. Eine Seite, die vor diesem Blick geschrieben wird, ist geraten — und kostet einen Monat.
Reparieren, was kaputt ist
Auf sieben Seiten fehlte die Überschrift komplett. Eine stand auf Platz 2 und bekam null Klicks, weil im Vorschautext ein einzelnes Emoji stand. Das ist keine Strategie, das ist Reparatur.
Die Geldseiten ranking-würdig machen
Echte Preise, echte Bedingungen, die Fragen, die wirklich gestellt werden — keine vierhundert Wörter Füllung mit dem Ortsnamen darin.
Jeden Monat messen — und sagen, wenn es nicht wirkt
Fünfundzwanzig Artikel wurden geschrieben und brachten einen einzigen Klick. Das steht genauso im Bericht, und deshalb wurden sie eingestellt.
Das sind die Suchanfragen. Mit den echten Positionen.
Keine Keyword-Liste aus einem Werkzeug — das, was Leute bei Google eingetippt haben, und wo der Laden dabei stand.
Platz 1 auf den eigenen Namen ist der leichte Teil. Die Zeilen darunter sind die Arbeit.
Gefunden werden ist nicht eine Aufgabe. Es sind sechs.
Die Wörter, die deine Kunden benutzen
Aus deiner eigenen Konsole, nicht aus meiner Fantasie. Samt denen, auf die du nie gekommen wärst — und denen, die nur wertvoll aussehen.
Die Seiten, die Geld bringen
Leistungs- und Produktseiten zuerst, Blog zuletzt. In meinem Laden brachte der Blog einen Klick in drei Monaten; die Geldseiten bringen jeden Tag welche.
Tempo und Struktur
Überschriften, Auszeichnung, Bilder, Ladezeit — automatisch jede Woche geprüft, damit ein Fehler gemeldet wird, statt ein halbes Jahr später aufzufallen.
Die Karte, nicht nur die Liste
Bei einem Betrieb vor Ort steht der Kartenkasten über allen Ergebnissen. Dein Google-Profil, deine Zeiten, deine Bewertungen — das ist oft die größere Hälfte.
Ein Monatsbericht, den man lesen kann
Klicks, Positionen, welche Seite sich bewegt hat und welche nicht. Geschrieben, damit du ihn gegen deine Kasse halten kannst — nicht damit er beeindruckt.
Was sich nicht lohnt
Gebrauchte Einzelstücke bringen kaum organischen Verkehr — dreiundsechzig Produkte, fünf Klicks in neunzig Tagen. Das erfährst du, bevor du dafür zahlst.
Ehrlich gesagt: das sagen die Zahlen nicht.
Gemessen wird erst ab Januar 2026, weil die Property erst da verbunden wurde. Es gibt kein „davor“ zum Vergleichen, und ich erfinde keins.
Ein großer Teil dieser Klicks kommt weiterhin von Leuten, die den Ladennamen eintippen. Die Suche auf den eigenen Namen ist die leichteste und die am wenigsten beeindruckende — die ehrliche Zahl steht oben in der Tabelle, du kannst sie selbst nachsehen.
Die Klickrate ist von 17% auf 7,5% gefallen, während der Verkehr wuchs. Das ist kein Mangel: der Laden ist aus dem eigenen Namen heraus in Suchen mit echtem Volumen gerutscht, wo man eines von zehn Ergebnissen ist statt das einzige.
Die Arbeit vom August steckt in dieser Kurve noch gar nicht drin. Google braucht drei bis vier Wochen — der Teil, bei dem ich am sichersten bin, ist also genau der, den man hier noch nicht sieht.
Und es ist ein Laden, in einer Stadt, in einer Branche. Das zeigt, dass die Methode an einem echten Betrieb funktioniert — nicht, dass deine Linie genauso aussehen wird.
Weißt du, was die Leute eintippen, bevor sie dich finden?
Bei den meisten Betrieben liegen diese Daten ungeöffnet im eigenen Google-Konto. Ich lese sie mit dir, sage dir, welche Seiten die Arbeit wert sind — und welche du in Ruhe lassen solltest.